Was Polynukleotide in der Haut bewirken sollen
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Polynukleotide werden umgangssprachlich oft Lachsenzyme genannt. Das ist griffig, aber ungenau: Es handelt sich nicht um Enzyme, sondern um DNA-Fragmente, die aus Lachs gewonnen und hochgereinigt werden.
Der Ansatz
Die Fragmente werden in die oberen Hautschichten eingebracht. Die Idee dahinter ist, die hauteigene Regeneration zu unterstützen und die Feuchtigkeitsbindung im Gewebe zu verbessern. Volumen baut das Verfahren nicht auf, es zielt auf die Beschaffenheit der Haut.
Typische Areale
Eingesetzt wird es dort, wo die Haut dünn und beansprucht ist: um die Augen, am Hals, im Dekolleté. Gerade die Augenpartie reagiert empfindlich auf klassische Filler, weshalb hier ein Verfahren interessant ist, das ohne Volumenaufbau arbeitet.
Was Sie erwarten dürfen
Die Veränderung ist schrittweise und eher subtil. Üblich ist eine Serie mehrerer Sitzungen im Abstand von Wochen. Ein wichtiger Punkt im Vorgespräch: Da die Präparate aus Fisch gewonnen werden, muss eine bekannte Fischallergie unbedingt angesprochen werden.
Ob das Verfahren zu Ihrem Hautbild passt, beurteilen wir im persönlichen Gespräch.