Tränenrinne unterspritzen: eine der heikelsten Zonen

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Tränenrinne unterspritzen: eine der heikelsten Zonen

Die Tränenrinne, also der Übergang von Unterlid zur Wange, gilt unter Behandlern als anspruchsvollste Zone im Gesicht. Dafür gibt es gute Gründe.

Warum es schwierig ist

Die Haut ist hier extrem dünn, darunter liegt wenig Gewebe, und es verlaufen wichtige Gefäße. Material, das zu oberflächlich oder in zu großer Menge platziert wird, zeichnet sich ab oder kann bläulich durchschimmern. Schwellungen halten sich in dieser Region länger als anderswo.

Wann es überhaupt sinnvoll ist

Nicht jeder Schatten unter dem Auge kommt von fehlendem Volumen. Pigmentierung, dünne Haut mit durchscheinenden Gefäßen oder ein vorgewölbtes Fettpolster sehen ähnlich aus, lassen sich aber mit einem Filler nicht beheben – teilweise verschlimmert er den Eindruck sogar.

Unser Vorgehen

Erst die Ursache klären, dann entscheiden. Wenn behandelt wird, dann mit sehr wenig Material, tief platziert und meist in zwei Schritten. Lieber ein zweiter Termin als ein Ergebnis, das man nur schwer wieder loswird.

Wir sagen in dieser Zone häufiger ab als in jeder anderen – und halten das für richtig.

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