Tattooentfernung: Warum Farben unterschiedlich reagieren

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Tattooentfernung: Warum Farben unterschiedlich reagieren

Bei der Tattooentfernung ist die häufigste Enttäuschung nicht der Aufwand, sondern die Farbe. Nicht jedes Pigment lässt sich gleich gut behandeln.

Das Grundprinzip

Die Behandlung arbeitet mit Lichtimpulsen, die vom Farbpigment aufgenommen werden. Das Pigment zerfällt dabei in kleinere Bruchstücke, die der Körper über das Lymphsystem abtransportiert. Entscheidend ist, wie gut eine bestimmte Farbe die eingesetzte Wellenlänge aufnimmt.

Warum Schwarz einfacher ist

Dunkle Pigmente absorbieren über ein breites Spektrum und sprechen deshalb auf die gängigen Geräte gut an. Helle und bunte Farben – Gelb, helles Grün, manche Türkistöne – nehmen deutlich weniger auf. Hier braucht es mehr Sitzungen, und manchmal bleibt ein Rest.

Weitere Faktoren

Neben der Farbe spielen Alter des Tattoos, Tiefe der Pigmente, Körperstelle und Hauttyp eine Rolle. Ein zwanzig Jahre altes, verblasstes Motiv verhält sich anders als eine frische, dicht gestochene Arbeit.

Eine belastbare Einschätzung zur Zahl der Sitzungen geben wir erst, wenn wir das Motiv gesehen haben.

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