Studienlage zu Polynukleotiden in der Augenpartie

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Studienlage zu Polynukleotiden in der Augenpartie

Polynukleotide werden besonders häufig für die Augenpartie angefragt. Weil das Verfahren vergleichsweise neu ist, lohnt ein genauer Blick auf die Evidenz.

Was vorliegt

Es gibt eine wachsende Zahl von Untersuchungen, überwiegend kleinere Studien und Fallserien, teils aus Ländern, in denen das Verfahren schon länger verbreitet ist. Berichtet werden Verbesserungen bei Hautfeuchtigkeit, Elastizität und dem Erscheinungsbild feiner Linien.

Die Einschränkungen

Große, unabhängige und langfristig angelegte Studien fehlen bislang weitgehend. Die Protokolle unterscheiden sich erheblich in Präparat, Menge und Anzahl der Sitzungen, was den Vergleich erschwert. Aussagen zur Haltbarkeit über längere Zeiträume sind entsprechend zurückhaltend zu bewerten.

Unsere Einordnung

Das Verfahren ist eine interessante Option gerade für die dünne Haut um die Augen, in der klassische Filler schnell an ihre Grenzen kommen. Wir kommunizieren es als das, was es derzeit ist: vielversprechend, mit überschaubarer, aber wachsender Datenbasis.

Bei bekannter Fischallergie kommt das Verfahren nicht infrage – bitte unbedingt ansprechen.

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