Skinbooster versus klassischer Filler: der Unterschied

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Skinbooster versus klassischer Filler: der Unterschied

Dass Skinbooster und Filler beide auf Hyaluronsäure basieren, sorgt für Verwirrung. Der Unterschied liegt in der Vernetzung des Materials.

Vernetzt oder nicht

Klassische Filler bestehen aus stark vernetzter Hyaluronsäure. Sie bleiben an Ort und Stelle und bauen dort Volumen auf. Skinbooster verwenden eine deutlich leichtere, kaum vernetzte Qualität. Sie verteilen sich flächig im Gewebe und binden dort Feuchtigkeit, ohne die Form zu verändern.

Wofür Skinbooster gedacht sind

Typische Areale sind Wangen, Augenpartie, Hals, Dekolleté und Handrücken: Zonen, in denen die Haut dünn ist und Feuchtigkeit schnell verliert. Das Ergebnis ist kein neues Volumen, sondern ein praller, frischerer Eindruck der Hautoberfläche.

Was sie nicht können

Eine abgesunkene Wange hebt ein Skinbooster nicht an, und eine fehlende Kinnkontur baut er nicht auf. Wer Struktur braucht, braucht einen Filler. Umgekehrt löst ein Filler kein Problem, das in der Hautqualität liegt. Deshalb werden beide Verfahren häufig kombiniert, aber nacheinander und mit klarer Rollenverteilung.

Welche Variante zu Ihrer Haut passt, zeigt sich beim genauen Hinsehen im Beratungsgespräch.

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