Kryolipolyse: Was die Kältebehandlung leisten kann – und was nicht

4 Min.

Kryolipolyse: Was die Kältebehandlung leisten kann – und was nicht

Die Kryolipolyse ist ein Verfahren, bei dem umschriebene Areale über einen festgelegten Zeitraum kontrolliert gekühlt werden. Rund um dieses Verfahren kursieren besonders viele überzogene Versprechen.

Worum es geht

Behandelt werden einzelne, klar abgegrenzte Fettpolster, typischerweise an Bauch, Flanken, Oberschenkeln oder der Rückseite der Oberarme. Es geht um Zonen, die sich trotz Bewegung und Ernährung hartnäckig halten.

Was es nicht ist

Die Kryolipolyse ist keine Methode zum Abnehmen und kein Ersatz für eine Veränderung der Lebensgewohnheiten. Wer Gewicht reduzieren möchte, erreicht das auf diesem Weg nicht. Das Verfahren verändert die Form einzelner Areale, nicht das Körpergewicht.

Ablauf und Verlauf

Eine Sitzung dauert je nach Zone etwa eine Stunde. Zu Beginn ist die Kälte deutlich spürbar, danach lässt das Empfinden meist nach. Ein Ziehen oder ein taubes Gefühl im Anschluss ist nicht ungewöhnlich. Veränderungen zeigen sich schrittweise über mehrere Wochen, oft sind mehrere Sitzungen sinnvoll.

Bei bestimmten Vorerkrankungen und Kälteunverträglichkeiten ist das Verfahren nicht geeignet. Deshalb steht am Anfang immer ein ärztliches Vorgespräch.

0DDBCE0FEC1534E37DDA8D2FFA5E631F