Hyaluronidase: Wenn Filler wieder aufgelöst werden

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Hyaluronidase: Wenn Filler wieder aufgelöst werden

Dass sich Hyaluronsäure wieder auflösen lässt, ist eines der stärksten Argumente für dieses Material. Das zuständige Enzym heißt Hyaluronidase.

Wann es eingesetzt wird

Zwei Gründe kommen in Betracht. Der eine ist ästhetisch: Das Ergebnis gefällt nicht, es ist zu viel Material gesetzt worden oder es verteilt sich ungleichmäßig. Der andere ist medizinisch und dringend, etwa wenn ein Gefäß beeinträchtigt ist. In diesem Fall zählt jede Stunde.

Kein Argument für Leichtsinn

Die Umkehrbarkeit verleitet dazu, Entscheidungen leichter zu nehmen. Das wäre ein Fehler. Das Enzym baut nicht nur das eingebrachte Material ab, sondern wirkt auch auf körpereigene Hyaluronsäure im behandelten Bereich. Nach einer Auflösung braucht das Gewebe Zeit, bevor neu behandelt wird.

Was vorher geklärt sein muss

Vor dem Einsatz gehört eine Allergieabklärung dazu. Wichtig ist außerdem zu wissen, welches Präparat ursprünglich verwendet wurde, denn die Materialien lösen sich unterschiedlich gut auf. Wer eine Behandlung bei uns korrigieren lassen möchte, bringt am besten alle Unterlagen der Voruntersuchung mit.

Im Beratungsgespräch sprechen wir diesen Punkt von sich aus an – er gehört zur Aufklärung dazu.

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